Hier interessante Anmerkungen, die mich erreicht haben. In wahlloser Reihenfolge, meist nach Datum.
Wo ich das OK explizit habe mit Name, ansonsten Auszüge, die ich (subjektiv) für wichtig halte oder wertvolle Ergänzungen und Anmerkungen zum Thema darstellen. Das erfolgt unabhängig von welcher Partei, Religion oder Berufsstand die Anmerkungen kommen! Ich stimme diesen nicht zwingend zu. Aus Platzgründen habe ich teilweise gekürzt. Alles was von mir stammt, ist in blau geschrieben oder auch mal in rot.
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16.2.2010 Vielleicht eine Lösung? Ich habe das nicht geprüft, erscheint aber doch eine realistische Möglichkeit zu sein. Bitte kritisch prüfen und mir mailen, ob es wirklich eine Alternative darstellt. Wenn ja, wäre ja doch noch was gewonnen! Danke an den Verfasser für die ausführliche Mail. Guten Tag Herr Krug, 15.1.2010 Auch eine Betrachtungsweise: guten morgen gerhard, 6.12.2009 Balsam auf die Wunden: Guten Tag Herr Krug! 9.12.2009 Kritische Anmerkungen zu meinen Aussagen.Und endlich jemand, der sich mit meinen Aussagen auseinander setzt und mich nicht nur als Idioten bezeichnet. Lasst und darüber nachdenken und diskutieren! Sehr geehrter Herr Krug, 10.2.2010 Danke für die Blumen! Vielleicht ist das der Ausweg? E.T. schreibt: Sehr geehrter Herr Krug, 15.12.2010 Ja und da ist noch eine Studie von
Prof. Öhler (diese finden Sie auch bei den Dokumenten ). Danke Ingo für die Zusendung! Eine Aussage daraus: Es lohnt sich vielleicht diese ebenfalls kritisch nachzulesen. 5.1.2010 Einen interessanten Aspekt bringt H.H. ins Spiel: Sehr geehrter Herr Krug, 17.5.2009 Ein BdV Mitglied schreibt: (Bitte beachten Sie unbedingt auch den Beitrag von Prof. Jäger, der in seinen Berechnung Liebe BdV-Mitglieder, 27.5.2009 M.Z. hat so nachgerechnet. Und das Ergebnis wird auch nicht besser Sehr geehrter Herr Krug, 14.6.2009 Eine Ergänzung durch I.K. Übrigens, zu Ihrem Einwand 9 noch folgende Überlegung: 5.7.2009 Eine Versicherungsangestellte schreibt: (ich bin immer noch anderer Meinung) Riester gibt es nicht ohne Zulagen! 15.5.2009 Ein frustrierter Riester Renten Kunde schreibt mir: Hallo Herr Krug 14.1.2009 Eine weitere Kennerin der Szene schreibt per Email (siehe auch die Tabelle bei den Dokumenten. Diese ist allerdings schwer zu lesen, wenn man/frau nicht aus diesem Bereich kommt!)
Aus eigenen Berechnungen
kann ich Ihnen sagen, der Diebstahl hat System - nicht nur bei Riester !
Im Gegensatz zu Ihnen habe ich mich gar nicht so sehr mit der Rente als solches
befasst, sonder viel mehr mit der sogenannten "Aufschubzeit", oder
einfach: die Anzahl der Jahre, in denen Beiträg gezahlt werden. Das hat
auch bestimmte Gründe.
1. Die Versicherer kalkulieren zumindest die jüngere
Generation mit Lebenserwartung 100 Jahre. ( In meine Augen ein ganz eigenes
Thema (Betrug) ) Die Rentenleistung lässt sich im übrigen
ganz einfach näherungsweise ermitteln. Es sind in der Regel 6% Jahresrente aus
dem s.g. Kapitalstock. Interessant wir es, wenn man diesen Wert mit der langjährigen
Durchschnittsrendite der dt. Lebensversicherung vergleicht. Richtig Herr Krug!
Diese beiden Werte sind fast identisch!! Ergo: ich komme auf das gleiche Ergebiss wie Sie, was bedeutet,
egal wie alt der Kunde wird, er bekommt nichts mehr von seinen Beiträgen. Aber
das ist ja noch nicht alles. Jetzt wird es ja erst richtig spannend. Und damit bin ich jetzt bei
meinem eigentlichen Thema: Was macht der Versicherer denn bis zu dem Tag, an dem der
Kunde - hoffentlich - in Rente geht ? Oder, wie kommt mann denn auf diese
ausgewiesenen Kapitalstöcke, die dann mal zur Verfügung stehen sollen? Der Versicherer möchte natürlich in 15, 20 oder sogar 30
Jahren jede Menge Geld verdienen. Noch wichtiger sind Ihm aber laufende
Gewinne. Nachdem ich weis, daß in dieser Branche und ich betone Branche u.U. mehr an Provisionen bezahlt
wird, als Kosten ausgewiesen werden, habe ich mich natürlich gefragt, "wie
geht jetzt das?" Und das war der Punkt, an dem ich angefangen habe
mir diese Verträge etwas genauer anzuschauen. Hier finden Sie eine
Excel-Tabelle hier der Link dazu mit Berechnungen der Kostenseite. In diesem Beispiel bin ich von
einer Fonds-Rente ausgegangen und zwar einer- und jetzt sind wir wieder in der
Nähe von Riester - Rürup oder Basisrente. Also auch staatlich gefördert. Das Ergebniss in Kurzform: Je nach Wertentwicklung des
Fonds und gemessen an der Summe der Beiträge bewegen sich die Kosten
zwischen ca. 56% ( bei 3% Rendite ) und sagenhaften 120 % ( bei 9% Rendite ).
Gigantisch !!!! In der Tabelle verwende ich einige "Fachausdrücke". Die ich dann einfach so belasse G. Krug 10.1.2009 Ein Insider schreibt per Email Hallo Herr Krug,
nachdem ich Ihre Seite im Internet gesehen habe, fand ich endlich eine Bestätigung für meine Zweifel an der "Riester-Rente". Dennoch gehören mein Freund und ich mit Anfang 20 unumstritten zu der Generation, die ohne eigenen Sparstrumpf im Alter im wahrsten Sinne "alt" aussehen wird. Was also tun?
Das Riester-Prinzip ist - zumindest im Vergleich zu alternativen Anlagen - ja so schlecht nicht, jedoch fressen die Versicherer so hohe Gebühren, dass - wie Sie schon erkannt haben - am Ende kaum was übrig bleibt.
Ich mache eine Ausbildung bei einer großen Privatbank und habe schon für mich selbst eine "Riester" gerechnet, ohne jedoch einen Abschluss zu machen. Aus den von Ihnen genannten Gründen. Trotz Mitarbeiterkonditionen ist das Kapital am Ende der Ansparphase viel geringer, als würde ich meine Sparraten ab jetzt bis 67 c.p. auf einem Sparbuch anlegen!!!
Der Nachteil jedoch beim Sparbuch: Die Zinsen belasten meinen Freibetrag schon im Erwerbsalter (im Rentenalter sinkt i.d.R. der persönliche Steuersatz), das Guthaben ist pfändbar und kann mir unter bestimmten Voraussetzungen sogar entzogen werden (z.B., wenn meine Eltern später mal ins Pflegeheim müssen und ihre Rente nicht ausreicht!) und ich erhalte weder Zulagen- noch Steuerförderung vom Staat :-(
Die Nachteile bei der Riester-Rente muss ich Ihnen an dieser Stelle ja nicht nennen ;-)
Die Zwickmühle wird denke ich deutlich und ich schreibe Ihnen, weil wir ein hervorragende Lösung gefunden haben!!! Nämlich den RIESTER BANKSPARPLAN!
Diese Anlageform gibt es nur sehr selten und wird nur von sehr wenigen kleinen Genossenschaftsbanken und Sparkassen, vorwiegend in ländlichen Regionen der alten Bundesländer angeboten. Warum? Weil diese Sparform in Kombination mit Riester sowas von kundenfreundlich ist, dass es jede Geschäftspolitik einer Bank verbieten müsste, so etwas anzubieten - v.a. im Hinblick auf die saftigen Erträge aus einer Riester-Rente! Da Sparkassen und Volksbanken bekanntermaßen dem Gemeinnutz bzw. dem Fördergedanken der Mitglieder verschrieben sind (und nicht der Geldgier der Aktionäre), gibt es hier eine handvoll Anbieter solcher Riester Banksparpläne! Interessant hierzu sind auch die Veröffentlichungen der Stiftung Warentest zu diesem Thema (Stichwort Google)
Das Prinzip könnte nicht unkomplizierter sein und von Transparenz kann gar keine Rede sein, da alles völlig klar ist! Es handelt sich um einen klassischen Banksparplan - i.d.R. marktgerecht an der Umlaufrendite orientiert mit kleinem Abschlag, da die Bank ja wenigstens etwas verdienen möchte - mit sehr geringen oder gar keinen Gebühren! Maximal der Anbieterwechsel oder die Kündigung können bis zu 200€ kosten - lächerlich im Vergleich zu den Rückkaufswerten einer Riester-Rente!!!
Man ist also völlig flexibel: Sollte der Fall eintreten, dass man das Geld vorher dringend benötigt, muss man lediglich eine 3monatige Kündigungsfrist und die Kündigungsgebühr in Kauf nehmen (und natürlich Zulagen sowie Steuervorteile zurückzahlen, aber das versteht sich ja bei einer förderschädlichen Verwendung von selbst). Es ist absolut kein Haken erkennbar. Am Ende, also wenn es in die Auszahlungsphase übergeht, muss natürlich eine Verrentung stattfinden. Spätestens dann kommt man um den Abschluss einer privaten Rente nicht herum, aber man hat ein viel größeres Vermögen vorzuweisen und kann unter den DANN besten Anbietern wählen (was ja 40 Jahre vorher nicht vorauszuahnen ist!)
Das Ende vom Lied: Wir haben einen Vertrag bei der Volksbank Gronau Ahaus gemacht. Gebühren jährlich: 0€ (Kündigungsgebühr: 150€) Verzinsung: Umlaufrendite minus 0,5% = z.Z. 2,51% p.a.
Die Höhe der Besparung ist individuell flexibel und ich kann natürlich jederzeit beitragsfrei stellen.
Vielleicht sollten Sie diese Alternative auf Ihrer Seite kommunizieren, da hier ausnahmsweise kein Betrug stattfindet und man die staatliche Förderung als nettes Schmankerl obendrauf ansehen kann und trotzdem seine Rendite klar im Blick hat. Noch dazu ist es für konservative Anleger geeignet, da Einlagensicherung.
Weitere sehr gute Anbieter sind auch die Mainzer Volksbank oder die Kreissparkasse Grünzburg-Krumbach, wobei man bei manchen Anbietern darauf achten muss, dass diese nur Kunden aus dem Geschäftsgebiet aufnehmen.
In den neuen Bundesländern ist keine einzige Bank unter den getesteten bei Finanztest, was an der verschwindend geringen Anzahl von Anbietern liegt. Hier habe ich nur die Volksbank Magdeburg gefunden. Ist heutzutage aber alles kein Problem. Einfach online den Vertrag ausfüllen, ausdrucken und abschicken.
Beste Grüße
xxxxxx
(Sollten Sie diese Mail veröffentlich, bitte ich Sie, nicht meinen Nachnamen zu nennen, danke!) Was ich hiermit gemacht habe
zufällig bin ich auf deine seiten gestossen und kann nur sagen,
du schreibst das, was ich denke - mach weiter so!!!!!!!!!!!!!!!!
GERNE möchte ich einen link auf meine hp setzen.
ich bin 57 jahre alt, 2 x am rücken operiert, vor 8 jahren war ich für die rente zu
jung und heute ist der anspruch auf rente erloschen - d.h. erst mit 65, obwohl
ich nicht einmal arbeiten darf!
ein (netter) versicherungs"betrüger" hat am tele zu mir gesagt: 300€ im monat
um überhaupt was zu bewirken - solle ich lieber in einen sparstrumpf stecken, aber
wenn ich anfang 20 wäre, könnte er mir helfen, daraus 1 million zu machen ABER
gewiss nicht mit riester. (hoffentlich wurde er nicht abgehört bei .....)
ich wünsche ihnen einen schönen tag
menschen wie sie brauchen wir!!!
liebe grüsse
Vielen Dank für den eindrücklichen Bericht über den Riester-Renten-Betrug. Auch ich habe diesen als solchen entlarvt und deshalb auch nie einen Vertrag abgeschlossen. Die Freundin meines Sohnes hat einen solchen Vertrag aber abgeschlossen. Gestern Abend beim Chinesen haben wir uns darüber unterhalten. Da wir uns heute wieder sehen, habe ich mich gleich an den PC gesetzt und habe mal gegoogelt. Dabei bin ich auf Ihre Seite gestoßen, die wirklich einsame Spitze ist. Ich werde mit ihr nachher dass einmal in der Spalte " nackte Zahlen" näher erläutern. Auf diesem Weg möchte ich mich für Ihren Mut zur Aufklärung und die Courage, die Sie zeigen, bedanken. Von solchen Menschen bräuchten wir viel mehr. Leider ist dem (zumindest mometan nicht so) und die Banker und Versicherungsbranche freuen sich einen Ast ab.
Herzliche Grüße aus Lörrach und einen schönen Sonntag noch,
mit Interesse habe ich Ihre Seite gelesen und das obwohl ich selbst in der so verteufelten Finanzbranche tätig bin. Vielleicht liegt es daran, dass wir von der Einstellung zu der Branche her nicht soweit voneinander entfernt sind.
Auch ich halte von Altersvorsorge mit Versicherungsprodukten im Allgemeinen und den Riesterprodukten im Speziellen recht wenig, aber die Gedanken, welche ich beim kritischen Studium Ihrer Ausführungen hatte, möchte ich Ihnen
nicht vorenthalten. Da meine und Ihre Zeit knapp ist, mache ich es kurz:
* Bei welcher Bundesanleihe bekomme ich 4,5% Zinsen brutto? Von netto ganz zu schweigen. Langfristig werde ich einen risikolosen Zins maximal in Höhe der Inflationsrate erhalten. Zur Zeit sind es leider nur 3,92% bis 2040
* Wenn sie vom Emittentenrisiko sprechen, was bei einem klassischen Riestervertrag sicherlich vorliegt, wieso empfehlen Sie dann Industrieanleihen, bei denen das Ausfallrisiko ungleich höher ist als bei einer Versicherungsgesellschaft? Weil man dann vielleicht mehr bekommt und das Risiko bei manchen nicht so hoch ist. Aber grundsätzlich ist das Risiko höher
* Wie verhält es sich denn ihrer Meinung nach mit einer fondsgebundenen Variante der Riesterrente? Da habe ich kein Emittentenrisiko, da das Geld als Sondervermögen in den Fonds angelegt ist und da kann ich mir, wenn ich möchte einen risikoarmen Rentenfonds aussuchen und die Geldanlage selbst steuern.
* Wenn ich meine Riesterbeiträge aus versteuertem Geld zahle und die Zulagen aus meinen Steuern gespeist werden, macht es dann nicht Sinn, sich zumindest den Teil meiner Steuern über die Zulagen zurückzuholen? Hole ich mir die Zulagen nicht, sind meine Steuern futsch, da sie ja eh für unsinnige Subventionen an Konzerne verpulvert werden. Ob Versicherung, Automobil (Abwrackprämie) oder Stromversorger.
* Was ist denn eine Bundesanleihe eigentlich? Doch defacto ein Darlehen an den Staat, den ich mit meinen Steuern finanziere. Und von meinem netto Einkommen soll ich dann auch noch ein Darlehen an denjenigen geben, der es nicht versteht mit meinen Steuern sinnvoll umzugehen? In der 3. Generation (um bei Ihren Beispielen zu bleiben) wird es dann wohl so sein, dass mit der gekauften Bundesanleihe meines Enkels die Schulden aus der Bundesanleihe getilgt werden, die ich mal gekauft habe. Bis auch dieser Staat pleite ist. Es sind und bleiben Geldwerte, egal wie risikolos verzinst oder nicht. 100% einverstanden. Mit jeder neuen Schuld bekommen Leute mit Geld Geld von uns Steuerzahlern. Deshalb verarmt der Mittelstand ja auch und die oberen 10% werden reicher. 60 Mrd Umverteilung pro Jahr ist wirklich viel Geld.
* Die gesetzliche Rente kann auch nicht vererbt werden und hier ist das Verhältnis zwischen Ein- und Auszahlungen noch wesentlich schlechter. Darüber regt sich niemand auf. Jeder freut sich, wenn er austreten kann und schließt dann voller Freude eine private Rentenversicherung ab. Prima!
* Die Riester-Rente wurde entwickelt um der gesetzlichen Rente gleichgestellt zu sein, also Einbußen aufzufangen, nichts anderes. Wenn ich über die mangelnde Vererbbarkeit rede, dann muss ich doch bei der gesetzlichen Rente anfangen.
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte die Riester-Rente nicht schön reden, sondern lediglich Ihre Thesen etwas relativieren.
Auch Ihr Vorschlag einer Altersvorsorge führt nicht zum Ziel. Die Bürger dieses Staates sind über mehr als 50 Jahre systematisch entmündigt worden. Aus diesem Grund können auch die wenigsten etwas mit Selbstverantwortung anfangen. Der Bürger braucht einfach jemanden, dem er die Schuld an der Misere in die Schuhe schieben kann. Wem soll er denn die Schuld geben, wenn er die falsche Industrieanleihe gekauft hat und das Unternehmen Pleite geht? Grundsätzlich finde ich Ihre Überlegungen richtig und ich überlege ernsthaft, ob es nicht Möglichkeiten gibt etwas Ähnliches in der Praxis umzusetzen. Ich suche schon seit langem nach einer Lösung, meinen Kunden bei der "Altersvorsorge" echte Alternativen zu den bestehenden Produkten der Drückerkolonnen von Banken und Versicherungen anzubieten.
Vielleicht entwickelt sich ja ein lebhafter Gedankenaustausch. Den ich hiermit weiter angeschoben habe
ich habe mir bei diversen Renten-Rechnern im Internet von (so behaupten sie jedenfalls) Unabhängigen meine Rentenaussichten anhand meiner eingegebenen Zahlen ausrechnen lassen. Das eine Versorgungslücke zu meiner Wunschrente herauskommen würde war klar.
Aber wie das Problem nun lösen? Klar, die, die hinter den Rechnern standen, wußten wie: Riester und Rürup verkleinern die Lücke und ich soll mir doch gleich ein Angebot holen!
Fast war ich schon so weit, mich über die diversen Angebote informieren zu wollen als mein gesundes Mißtrauen mir sagte:" Moment, warum glaubst Du denen eigentlich und an die Lösung durch Riester und Rürup?" Und schon hatte ich in google eingegeben: "Lohnt sich Riestern" und bin auf Ihrer Website gelandet. Volltreffer! Riester und Rürupp versenkt ;-)!
Vielen Dank für Ihre Berechnungen!
.......
Ich bin jetzt einen ganz anderen Weg gegangen. Ich habe mir zwei Youngtimer Autos zugelegt, von denen zwei jetzt schon Liebhaberstatus haben und mir nur etwas weniger Geld einbrächten als ich mal für sie bezahlt habe - der Spaß mit ihnen war dafür bisher unbezahlbar *gr*.
Ansonsten lege ich alles, was noch über ist, in Aktienfonds an, in Bereichen und Branchen, die ich kenne. Mit dem Thema beschäftige ich mich privat seit 30 Jahren, i. e., seit ich anfing zu studieren und mir im ersten Semester klar wurde, daß die Rente nie und nimmer reichen wird.
So, ich hoffe, ich habe Sie nicht gelangweilt mit den persönlichen Informationen.
Ich bin froh, daß es Menschen wie Sie gibt, die sich die Mühe machen, Aufklärungsarbeit zu diesem Thema gegen eine Riesen-Lobby aus Politik und Finazwirtschaft zu betreiben.
Ich habe sie selbst nicht im Detail gelesen. Kann Sie also nicht wirklich bewerten. Möchte sie aber zur Diskussion stellen.
"... . Mehr als 75% bei 45-Jährigen und ganze 90% bei 30-Jährigen der staatlichen Zulagen werden durch die Kosten „aufgefressen“ .... ."
ich hatte Ihre Seite im Internet schon vor einiger Zeit erstmalig gefunden, weil auch ich schon immer vermutet habe, daß mit dem Thema Riester (und anderen Rentenversicherungen) irgend was schief läuft, allerdings leider aus Zeitgründen nicht eher antworten können. Dese Zeit nehme ich mir jetzt aber, da ich das Thema für sehr wichtig halte. Vorweg sei noch gesagt, daß ich als Privatperson im Alter von 47 Jahren schreibe, ohne dabei eine Interessengruppe oder sonstige (politische) Partei zu vertreten.
Zu Ihren Berechnungen möchte ich zwei Anmerkungen machen, die dazu dienen sollen, sie noch weiter abzusichern:
1. Zum ersten bitte ich Sie nochmals zu verifizieren bzw. verifizieren zu lassen, ob tatsächlich die Rente nur aus den Zinsen des Kapitalstocks finanziert wird. Dies würde bedeuten, daß das gesamte eingezahlte Geld ein Jahr ruhen müßte, bevor die erste Auszahlung beginnt. Bei den herkömmlichen, klassischen Rentenversicherungen ist dies m. W. nicht so und er Kapitalverzehr beginnt bereits ab Fälligkeitstermin – wenn auch sehr langsam (s. 2.)!
2. Die Tatsache, daß die ausgezahlten Beträge der Versicherungen so niedrig ausfallen, liegt meines Erachtens an der hinterlegten Tabelle der Lebenserwartung seitens der Versicherungsanbieter. Dies müssen nicht zwingend mit der offiziellen Sterbetabelle des Statistischen Bundesamtes übereinstimmen (siehe hierzu unverbindlich und interessenfrei nachfolgenden Link) – man will ja immer auf Nummer sicher gehen (die von Ihnen genannten 100 Jahre sind durchaus nicht aus der Welt).
http://www.versicherung-in.de/rentenversicherung-lebenslange-rente-lebenserwartung-3682/
Ich bin auf das Problem unter 2. aufmerksam geworden, als ich mich vor einigen Jahren – noch vor Riester – mit einer kapitalgebundenen Rentenversicherung beschäftigt habe und mir einige Angebote machen ließ. Dabei viel mir auf, daß die Leistungssumme bei einmaliger Auszahlung zum Fälligkeitstermin immer deutlich höher ausfiel, als die Summe der Rentenbeträge über die Jahre aufsummiert (wo es sich doch um eine RENTENversicherung handelt…). Auf die Frage, woran das liege, konnte mir keiner der Vertreter eine Auskunft geben (alles Spezialisten, die immer mehr von immer weniger wissen, bis sie zum Schluß gar nichts mehr wissen), bis ich schließlich selbst darauf kam, daß dies an der hinterlegten Lebenserwartung liegen müßte. Natürlich muß diese relativ aktuell sein, allerdings kann man auch im Interesse der Versicherungen mit unrealistischeren Zahlen arbeiten und diese auch im Zweifelsfall gut begründen („Na, Sie wollen doch auch nicht, daß plötzlich das ganze Geld aufgebraucht ist und die Rente nicht mehr weiter gezahlt werden kann, wenn Sie noch länger leben“). Mit anderen Worten wird hier mit der Angst der Leute gespielt und auf der anderen Seite wiegt man sie in falscher Sicherheit.
Denn – und hier schließt sich wieder der Kreis mit Ihren Ausführungen – profitiert man – wenn überhaupt – von der Riester-Rente, wenn man wirklich sehr alt wird. Stirbt man früh, läßt sich u. U. nur ein Teil vererben oder ein Teil des Geldes verfällt gar tatsächlich zugunsten der Versicherung. Dies gilt im Übrigen auch für die klassische, kapitalgebundene Rentenversicherung.
Und dies ist der eigentliche Skandal!!! Es handelt sich bei Riester nicht um die Staatsrente, die nur solange gezahlt wird wie man lebt (bei der staatlichen Rente handelt es sich um ein Umlageverfahren der eingezahlten Beträge der Arbeitnehmer über die Sozialkassen direkt an die Rentenempfänger, also nicht um eine Versicherung im klassischen Sinne). Bei Riester handelt es sich wie bei der klassischen Rentenversicherung um eine echte VERSICHERUNG, bei der man wenigstens die eingezahlten Beträge, wünschenswert auch noch mit einer angemessenen Verzinsung, wieder ausgezahlt bekommen sollte, und dies möglichst zu Lebzeiten und nicht als Absicherung oder Erbe für die Angehörigen und Nachkommen (hierzu dient eine Risikolebensversicherung oder Ausbildungsversicherung viel besser).
Und damit sind Ihre gemachten Ausführungen korrekt!!!
Ich kann daher nur empfehlen:
1. Augen auf beim Rentenvertragsabschluss, egal welcher Art
2. Lassen Sie sich alles vorrechnen und erklären
3. Insbesondere wegen 2. empfehle ich Verträge mit der Möglichkeit der einmaligen Komplettauszahlung, selbst wenn man die Zinserträge versteuern muß. Dann hat man sein Geld und kann es weiter anlegen (aber auch hier immer hinterfragen, was passiert im Falle des Sterbens mit dem Restgeld). Dieses gehört dem Versicherungsnehmer und sonst keinem - und mit diesem Restgeld verdienen Versicherungen zusätzlich und jeder kann sicher sein, Versicherungen bieten nur solche Produkte an, mit denen sie dauerhaft Geld verdienen (besonders gerne, wenn der Staat dabei noch hilft). Wenn man bereits einen Riestervertrag abgeschlossen hat, würde ich mir wenigstens den erlaubten Teilbetrag auszahlen lassen (sofern dies nachträglich noch geht).
4. Und noch was: bei Riester ist man gegebenenfalls über 30, 40 Jahre oder noch länger gebunden – wer kann seinen finanziellen Spielraum solange übersehen. Vielleicht sind da Sparpläne oder andere Alternativen, die man auch mal unterbrechen kann, die bessere Variante – und nebenbei kosten sie auch keine Steuergelder.
Ihr Gegen-Modell finde ich übrigens sehr kreativ. Vielleicht sollte man einen Weg finden, es in politische Bahnen zu bringen. Sie wissen ja – nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist…
Ich habe trotz 3 Kindern (Zulagen!) auch keinen Riestervertrag abgeschlossen. Meine Beiträge wären relativ hoch und ich würde aufgrund meines Alters nur eine bescheidene Riesterrente ausgezahlt bekommen. Das gesparte Geld nutze ich jetzt lieber für etwas anderes… Für mich als Teil der Sandwichgeneration – zahlt für Jung und Alt und geht dabei selber leer aus – die leider auch die Schieflage der Bevölkerungspyramide verursacht, hat kam der Kassensturz der Rentenversicherung vor einigen Jahren etwas spät. Nage aber glücklicherweise nicht am Hungertuch…
Über einen Kommentar bzw. kritische Anmerkungen Ihrerseits würde ich mich bei Gelegenheit freuen – zumal ich auf dem Versicherungsgebiet auch kein wirklicher Experte bin.
Alles Gute wünsche ich Ihnen noch für 2010!
zu ähnlichen Ergebnissen kommt wie
ich. Leider!! )
Aus dem letzten BdV-Info geht hervor, dass der BdV sich keineswegs heraushält, sondern weiterhin den Volksbetrug zugunsten der Finanzwirtschaft aktiv begleitet.
So liest man im BdV-Info:
"Pauschalkritik an Riester-Gebühren falsch" .... "Private Altersvorsorge ist unverzichtbar. Diese Einsicht hat sich allgemein durchgesetzt. Der Gesetzgeber hat einschneidende Gesetzesänderungen erlassen." ... "In unserem neuen „Leitfaden Altersvorsorge“ beleuchten wir auf über 188 Seiten in verständlicher Sprache alle Facetten dieses wichtigen Themas. Das Buch kostet 12,80 Euro".
Ich kenne die Broschüre noch nicht und vermute aufgrund einer Äußerung von Frau Blunck, dass sie im Auftrag des BdV vom "ITA - Institut für Transparenz in der Altersvorsorge GmbH", Unter den Linden 12, 10117 Berlin,,Tel. +49 (30) 887 274 69 50,
Geschäftsführer: Dr. Mark Ortmann zustande gekommen ist, der übrigens eng mit Prof. Schwientowski zusammenarbeitet. Man könnte auch mal nachfragen, welches Honorar Herr Ortmann ggf. bezogen hat.
Dieses Institut bezeichnet sich zwar als "unabhängig", wenn man es "googelt" wird es x-fach von Versicherungen und Finanzagenturen zitiert. Es scheint Teil des Systems der interessengelenkten Umsetzung der Rentenprivatisierung zu sein.
Liebe Mitglieder, sich "heraushalten" nach Wilhelm Busch, wonach nicht sein kann, was nicht sein darf - oder sich kritisch auseinandersetzen, das ist jetzt die Frage. Ich möchte Sie zu Letzterem ermuntern ! Oder soll man den Kopf in den Sand stecken ?
Dazu schicke ich Ihnen anbei als Anregung eine Kollage, in der der "tiefere Sinn" der Rürup/Riesterschen Rentenreform - nämlich die "Ölquelle" des Herrn Maschmeyer verdeutlicht wird. Ferner eine Ausarbeitung von Prof. Klaus Jäger von der FU Berlin, aus der hervorgeht, dass man mit Riester-Renten ein mehr als biblisches Alter erreichen muss, wenn sich die Sache rentieren soll.
Der BdV muss die Verbraucher grundsätzlich vor den Risiken den kapitalgedeckten Altersversorgung warnen. Die im neuen BdV-Info fortgesetzte Praxis ist Irreführung und Fehlberatung.
Die derzeitige Krise lässt erahnen, was die Menschen in den kommenden Jahrzehnten erwarten lässt:
zuallererst möchte ich Ihnen sehr zu Ihrer Homepage gratulieren! Ich bin bei meinen Überlegungen über die Altersvorsorge auch auf ähnlich schlechte Renditen für das Riestern gekommen. Einen Punkt sollten Sie vielleicht auf Ihrer Homepage anhand konkreter Zahlen noch mehr herausstellen: Die Gebühren!! Diese sind nämlich höher als die direkte Förderung durch den Staat.
Ich hatte einen Vertrag über einen großen Versicherer (Allianz) über eine fondbasierte Riesterrente abgeschlossen. Denn nur dort sind die expliziten Kosten aufgeschlüsselt, die mir nicht einmal mein Vermittler auf Nachfrage vorher nennen konnte. Als ich die Kosten zusammengerechnet hatte, habe ich den Vertrag sofort wieder widerrufen. Selbst mein Vermittler war schockiert und plötzlich ziemlich kleinlaut als ich ihm die folgenden Zahlen durchgegeben habe:
Zuerst zu meiner Person:
Ich bin 30, (rel.) gut verdienend und noch nicht verheiratet.
Versicherungsbeginn war der 01.01.2009
Beginn der Rentenzahlung 01.01.20044 (à 35 Jahre Ansparphase)
Die Mindestrentendauer beträgt auch bei Tod 20 Jahre
Ø Abschluss und Vertriebskosten betragen 2847,05 € (verteilt auf die ersten 5 Jahre)
Ø Laufende Kosten in der Ansparphase 68,11 € /a à bei 35 Jahren Ansparzeit ergibt das 2383,85 €
Ø Laufende Kosten in der Auszahlungsphase 1,75 % der Auszahlung.
o Ergibt bei einer monatlichen Rente von 224,25 € (garantierte Rente) auf 20 Jahre (garantierte Rentenmindestdauer) Kosten von 941,85 €.
o Mit Beteiligung am Überschuss und 6% Wertsteigerung/a der Fonds ergibt sich eine monatliche Rente (nicht garantiert) von 596,17€, was ebenfalls auf 20 Jahre gerechnet bei 1,75% der Auszahlung Gebühren von 2508 € ergibt.
Ergibt folglich Gesamtkosten von 5827 € (bei garantierter Rentenhöhe) bis 7739 € (nicht garantierte Rente).
Dem gegenüber stehen in der Ansparphase (35 Jahre) in jedem Jahr 154 € direkte Förderung. Das ergibt eine gesamte Förderung von 5390 €.
à Die direkte Förderung ist also um 437 € (garantierte Rente) bis 2349 € (Rente incl. nicht garantierter Überschüsse) geringer als die Gebühren, die der Versicherer einzieht.
à Das kann sich aus meiner Sicht gar nicht rentieren.
Das mag sich bei Kindern mit den damit verbundenen höheren Förderungen ändern, die Kinder sind aber bei mir noch nicht vorhanden. Daher mache ich das für mich aus meiner Sicht vernünftigste und spare selber in einen Fondsparplan über einen Fondvermittler ohne Ausgabeaufschläge.
Ich hoffe ich konnte Ihnen ein zusätzliches Argument liefern und bin gerne bereit, Ihnen den Vertrag einzuscannen und zuzuschicken.
Der Staat hat sehr wohl ein Interesse, daß möglichst viele eine Riesterrente abschließen, ganz besonders die, deren gesetzliche Rente später nahe der Grundsicherung liegt. Dann kann der Staat nämlich später durch Senkung des Rentenniveau Geld sparen. Dazu braucht man aber motivierte Verkäufer und die motiviert man dadurch, daß sie vom Kuchen ein großes Stück abbekommen. Ich denke, es hat schon seinen Sinn, daß die Provision seit einigen Jahren auf fünf statt wie vorher auf zehn Jahre abgeschrieben werden darf. Den Verbraucherschutz jedenfalls hat man bei dieser Neuregelung wohl eher nicht im Blick gehabt.
Die Kosten für Riester-Konten der Versicherung sind extrem hoch!
Die gesamten Informationen müssen an folgende Behörden Finanzamt, Zertifizierungsstelle, Familienkasse, Rentenversicherungsträger, evtl. Arbeitgeber, Meldebehörde und Zentralstelle Bundesversicherungsanstalt weitergegeben werden. Die meisten Versicherungen und Banken bearbeiten Jährlich die Beantragung der Zulagen. Schauen, ob genug für die volle Zulage einbezahlt wurde… pro Kunde etwa 45 min. pro Jahr!!! Computer Programme die das automatisch machen gibt’s leider dafür noch nicht. Der Staat ist ebenfalls alles andere als zuverlässig, daher Telefoniert man die ganze Zeit nach. Seit Einführung von Wohnriester holen die Kunden das Geld heraus und die Versicherung hat dennoch die Konten, die sie mit fiktiven Zahlen ( Tilgung, Zulagen, Sondertilgungen) führen muss. Und wieder hinterher telefoniert und alles durch rechnet. Natürlich kann eine Vers. Dann nicht alle Zisgewinne an die Kunden weiter geben. Laut gesetz muss die Vers. Angeben, wie viel Garantiekapital ist. Laut gesetz ist das das einbezahlte Vermögen – Risikoaufwendungen. Also bei Riester das gesamte Kapital. Bei anderen Versicherungen kann man daran sehen, wie viel für die Rente angespart ist und wie viel fürs Risiko drauf geht. Seit den letzten 35 Jahren gab es jedoch keinen einzigen der länger als ein Jahr keine zusätzliche Überschussbeteiliung von unter 2,25% gewährte.
Schaut man sich Ihre Seite an, sieht man, dass Sie sich über dieses Thema aufgeregt haben und sich etwas beschäftigt haben. Leider zu wenig um die Vorteile für den Kunden zu sehen. Steuervorteile in der Ansparphase sind nicht betrachtet, Steuervorteile in der Rentenphase aufgrund des niedrigeren Alterssteuersatz ebenso nicht. Zulagen, der Grund warum es sich für den Kunden lohnt und die Versicherung extreme Kosten hat nicht betrachtet! (Genau weil so viel Geld verschluckt wird, hat Riester den Namen Bürokratie Monster)
Riester hinkt an einigen Stellen und es birgt Risiken, die man nur mit bestimmten Mitteln umgehen kann. Doch diese Mittel gibt es! Und ich bin davon überzeugt, dass noch mehr Lücken gefunden werden, diese man dann als Schlupfloch nehmen kann.
Schaut man sich Ihre Rechnung an, sieht man, dass eine Verzinsung wie beim Sparbuch Inflationsbedingt eher Geld kaputt macht als heil. Sicherlich gibt es andere Anlagemöglichkeiten die für viele Besser sind. So nützt es nichts in meinen Augen mehr als nötig in den Riestertopf aufgrund der lächerlichen Verzinsung einzuzahlen. Doch warum sollte man Geld verschenken? Rechnen Sie doch mal die Zulage als Rendite hinzu bei einem normal verdienenden. Sie werden bestimmt anderer Meinung sein, wenn Sie die Wut überwinden. (Anm GK: und wie wütend ich bin, insbesondere wehre mich dagegen, dass in diesem Land immer mehr Habgier belohnt wird, indem Gesetze für bestimmte Klientelen maßgeschneidert werden) Die Steuer kann man durch die 30% Abschlag und Gesetztes Lücken absolut minimieren. Sollten Sie interessiert an einer ausreichenden Altersvorsorge sein, ist das jedoch lediglich ein Startkapital das sich aber jeder leisten kann.
Ich möchte hier von meinem Fall berichten. Ich habe eine Riesterente bei der Aachen Münchener Versicherung. Nach drei Jahren interessierte mich endlich mal die Wertermittlung meiner Riesterente. Dabei stieß ich auf unglaubliche Zustände.
1. Abschlussgebühren/Vermittlungsgebühr
laut Police wird diese über max. 10 Jahre verteilt jährlich abgezogen. Auch nach dem fünften mal lesen, nix weiter, kein Berechnungsfaktor, keine Summe NIX
2 Verwaltungsgebühr
diese stiegen von Jahr zu Jahr mittlerweile sind wir bei über 100 € (staatliche Zulage ca 100€) von 2005 bis 2007 waren in dieser ein Zuschlag für die unterjährliche
Zahlung(Monatsbeitrag) inbegriffen seit 2008 wird der Zuschlag für die unterjährliche Zahlung extra aufgeführt (ca 30€) im Umkehrschluss müsste die Verwaltungsgebühr um sagen wir ca 30€ niedriger sein ---- ist sie aber nicht. Die Verwaltungsgebühr ist trotz der Extraktion des Ratenzahlungszuschlag gestiegen. Auch hier nix zu finden in der Police
3. Ratenzahlungszuschlag
Es gibt Versicherungen, welche keinen Zuschlag für die monatliche Beitragszahlung erheben. Das meine Versicherung dies tut finde ich pervers. Die meisten Sparer knapsen sich das Geld vom Mund ab um dies im guten Glauben zu sparen.
Nachdem ich die Wertermittlung von 2008 mit den vorherigen verglichen habe, wollte ich etwas schlauer werden und hab zu Punkt 1 und 2 bei der Versicherung nachgefragt. Das Telefonat mit der Mitarbeiterin hätte ich mir sparen können. Angeblich sei in der Abteilung niemand zugegen (schon klar).
Folge
- Kündigung des Vertrages
- Meldung an die Bafin (spasseshalber) ähnlich geschildert
- selber sparen
Heute erhielt ich doch tatsächlich Post von der Bafin. Die will sich darum kümmern. Was ich mir davon zu versprechen habe weiss ich nicht. Mal abwarten. Laut Presse sind schon mehr als eine Mio. Verträge vorzeitig gekündigt worden. Könnte mir vorstellen wenn die Leute langsam mal wach werden und Ihre Verträge sowie die Wertermittlung lesen, das
sich dann schon was tut.
Werde dieses Thema auch als nicht-mehr Riestersparer mit großem Interesse weiter verfolgen und allen Bekannten nur davon abraten das sauer ersparte zu Geldgierigen Versicherungen zu tragen
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Elan.
habe nach längerer Zeit wieder einmal Ihre Seite besucht und
dabei ist mir folgendes aufgefallen:
Unter dem Kapitel "Ein Gegenmodell" Punkt 4
"an der fehlenden Sicherheit" schreiben Sie: "Wenn
sie pleite gehen, bleibt maximal der Einlagensicherungsfonds"
Das ist nicht korrekt. Der
Einlagensicherungsfonds garntiert ausschließlich Einlagen bei Banken. Er hat
mit den Versicherer nicht zu tun. Es sei denn der Versicherer legt als Kunde
wie jeder Andere Geld bei der Bank an. Dann greift dieser Sicherungsfonds aber
nur bei der Pleite der Bank und nicht bei der Pleite des Versicherers (Kunde).
Die Versicherungswirtschaft hat aber ein ähnliches
Sicherungssystem. Das nennt sich Protector AG und ist eine s.g.
Auffanggesellschaft. (Näheres unter www.protektor-ag.de
)
Meines Wissens nach werden hier auch nur die garantierten
Leistungen von bestehenden LV Verträgen erfüllt, wenn ein Lebensversicherer
pleite geht. Die Leistungsfähigkeit von Protector ist aber - wie auch der
Einlagensicherungsfonds - sehr begrenzt. Eine Insolvenz von einen der fünf
größten Lebensversicherer wird er wohl nicht verkraften.
Weiterhin schreiben Sie, dass im Gesetz nichts über
Mindestverzinsungen steht. Das ist so zwar korrekt jedoch schreibt der
Gesetzgeber an anderer Stelle sehr wohl die Mindestverzinsung von Lebens- bzw
Rentenversicherungen vor. Dieser Zinssatz ändert sich aber alle paar Jahre und
ist abhängig von der Durchschnittsverzinsung von Staatsanleihen ( hier bin ich
mir aber nicht ganz sicher ob es wirklich Staatsanleihen sind ).
Die Versicherer dürfen also nicht einfach keine Zinsen
bezahlen. Im Gegenteil, sie müssen sehr wohl auch Zinsen ausweisen. Hier geht
die Versicherungswirtschaft viel raffinierter vor. Es wird sehr geschickt mit
Begrifflichkeiten wie Deckungskapital, Sparbeitrag, Anlagebetrag etc. hantiert.
Der Kunde assoziiert in der Regel diese Begriffe mit seinem monatlichen
Beitrag. Und das ist der Fehler. Er weis nämlich gar nicht, wie viel von seinen
Beiträgen denn nun wirklich angelegt und somit auch verzinst werden. Das ist
das große Geheimniss der kompletten Branche.
So, nun muss ich aber wieder an meine Arbeit. Ich hoffe
Ihnen ein paar wertvolle Informationen vermittelt zu haben und verbleibe bis
zunm nächsten mal
13.11.2008 Ein Insider schreibt mir per Brief (als Schutz völlig anonymisiert
Hallo Herr Krug,
bin heute auf Ihrer Page gelandet. Was soll ich sagen: mir geht das Herz auf. Endlich mal jemand der sein Hirn einschaltet. Seit Monaten beschäftige ich mich mit dem "Zerpflücken" von privaten Rentenverträgen bezüglich Kosten und Renditen.
Aber zuerst mal ein paar Hintergrundinformationen:
Sie werden es nicht glauben, aber ich bin in dieser Branche tätig. .......
10.9.2008 M.H. schreibt per Email
Hallo Herr Krug,
ich glaube ich kann Ihnen erklären warum es heißt mögliche garantierte Gesamtrente.
Die garantierte Rente ist die Rente aus gezahlten Eigenbeiträgen. Die mögliche garantierte Rente setzt sich zusammen aus Eigenbeitrag und staatlicher Förderung.
Dies wird als mögliche Garantie bezeichnet, da es leider zu viele Kunden gibt, die die staatliche Förderung nicht beantragen.
Wäre schön, wenn Sie dies zu Ihren Ausführungen dazu schreiben
Was ich hiermit getan habe, vielen Dank für die klärenden Erläuterungen an M.H.
30.3.2008 B.K. schreibt per Email
Ich habe meinen Riester Vertrag geprüft. Garantieren tun sie mir einen Zins von 2,75 % (immerhin...).
In meiner letzten Riester Aufstellung garantiert die Versicherung mir eine monatl. Rente von 128 euro.
Das passt schon mal nicht mit ihrer Excel Tabelle Zins und Zinseszins zusammen, da wären es dann
nämlich mind. 180 euro/Monat. Sie sehen, auch hier kann man das Tun und Treiben der Versicherungen nicht
nachvollziehen.
Ich habe mir dann überlegt, wenn ich mir zB nur 150 euro Rente pro Monat 14 Jahre selbst auszahlen möchte, dann bräuchte
ich genau genommen "nur" 25.200 euro sparen. Wenn ich hier analog die jährlichen Beträge von ca. 900 Euro/Jahr
welche ich derzeit in den Riestersparvertrag stecke über 27 Jahre mit 3,25 %iger Verzinsung (derzeit die Konditionen
bei Tagesgeldkonto) dann komme ich schon auf ein Summe von ca. 78.000 Euro. Davon könnte ich mir
pro Monat 14 Jahre lang ca. 450 euro selbst auszahlen.
Anmerkung Gerhard Krug: Das sind schon enorme Differenzen. Kapitalverzehr ist jedoch insofern gefährlich, als man/frau dann ein Problem bekommt, wenn sie/er länger lebt. Dann ist kein Geld mehr da. Und dann ist man/frau richtig arm. Wenn man natürlich eine Genossenschaft gründen würde mit zigtausend Mitgliedern, die das im Durchschnitt wieder ausgleichen könnte (manche sterben früher, andere später) unter Berücksichtigung, der noch lebenden Genossen.... . Dann könnte das ein schönes Modell sein, insbesondere für Alleinstehende, die ja nicht zwingend vererben wollen.
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21.3.2008 M.F schreibt per Email
Hallo Herr Krug,
ich habe für einen Bekannten (verh., 2 Kinder, Alleinverdiener, ca. 30.000 Euro Einkommen, eher weniger) Ihre Excel-Tabelle genutzt (siehe Anhang). Dazu habe ich die zu erwartenden Renten mal mit den entsprechende Daten und Zahlen von dem Versicherer XXX berechnet. Die zu erwartenden, garantierten Renten sind –bis auf wenige Euro- mit Ihren Zahlen in Ihrem Beispiel (195,55 und 36,22 für die Frau) identisch.
Dabei ist mir aufgefallen, dass Sie in Ihrem Beispiel viel zu günstig für die Versicherung gerechnet haben. Jedenfalls da, wo Sie den Eigenanteil von 562,00 über 37 Jahre eingesetzt haben. Die garantierte Rente gibt es ja nur, wenn immer 1.240,60 Euro jährlich in den Vertrag eingezahlt werden.
Die Zulagen (154,00 Ehemann, 154,00 Ehefrau und 370,00 Kinderzulage) gibt es in der Höhe aber nur für einen begrenzten Zeitraum, jedenfalls nicht für 37 Jahre. Sobald es kein Kindergeld mehr für die Kinder gibt, bekommt man auch keine Kinderzulage mehr. Und Kindergeld gibt es bekanntlich nur bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des/der Kinder, oder aber bis zum 25. Lebensjahr, wenn sich die Kinder noch in der Ausbildung befinden und kein eigenes Einkommen haben.
Die Kinder meines Bekannten sind 2 und 3 Jahre alt (der einfachheithalber habe ich sie im Beispiel zu 3-jährigen Zwillingen gemacht) und beide werden studieren. Das heißt, allerspätestens ab 2031 gibt es die Kinderzulagen nicht mehr, und der Vertrag muss dann von 2031 bis zum Schluss mit 932,00 Euro Eigenanteil bedient werden.
Und dass dann, wenn in 30/40 Jahren die X-Millionen Menschen alle auf einmal ihr Geld von der Versicherung haben wollen, das Schreiben der Versicherung in etwa so aussehen wird, steht für mich fest:
„leider, leider können wir aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung und der Situation am Kapitalmarkt nicht mehr als die garantierte Rente zahlen…….blabla“
Korrigieren Sie mich, wenn ich etwas falsch gerechnet haben sollte.
Anmerkung Gerhard Krug: Genau da liegt das Problem. Danke für den ausführlichen Kommentar. Die Finanzkrise (also das was gerade abgeht, hat auch dazu geführt, dass meine Lebensversicherung mir gerade mal 97 Euro auf die Lebensversicherung als Überschussbeteiligung gutgeschrieben hat. Bei den Riesterverträgen wird das nicht anders sein.
Wegen der Kinderzulage bin ich großzügig. Bei diesen Differenzen kommt es meist auf ein paar Prozent nicht an. Grundsätzlich ist das natürlich richtig und wird gerne unterschlagen (siehe auch Email weiter unten zum selben Thema)
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11.3. 2008 M.S. schreibt per Email:
Sehr geehrter Herr Krug,
mit Interesse habe ich ihre Berechnung nachvollzogen und muß Ihnen für
diese ein Lob ausdrücken. Ich selbst habe ähnliche Rechnungen gemacht
und bin zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Ihre Homepage ist ein
wichtiger Beitrag zur Korrektur der gegenwärtigen Verschleierung der
Wirklichkeit.
Einige Einwände:
die Riester Rente kann u.U. "vererbt" werden, d.h. bei bestimmten
Verträgen kann auch weiter ein "Rente" an die oder den noch lebenden,
verheirateten Partner gezahlt werden (die Kinder gehen m.W. leer aus).
Nur bei Fonds kann auch das Kapital vererbt werden.
Im Falle einer "Vererbung" müssen die staatlichen "Zulagen"
zurückgezahlt werden, je nachdem, ob der Rentenbeginn schon war, oder
nicht, in voller oder anteiliger Höhe. (Dies ist eine Versteuerung, wie
unten beschrieben)
GK: Diese Klarstellung habe ich in meine Kommentare eingebaut!
Dies ist eben mein zweiter Einwand: diese sogenannte Zulage ist im
eigentlichen Sinne keine Zulage, sondern verhindert lediglich eine
doppelte Versteuerung des eingesetzten Kapitals, da dies nach einem
Bundesverfassungsgerichtsurteil nicht erlaubt ist. Die Riester Beiträge
werden vom netto bezahlt, also von schon versteuertem Einkommen. Da die
Riester Rente, wie auch die gesetzliche Rente im Alter versteuert
werden, würde für die Riester Rente eine Doppelversteuerung vorliegen.
Die staatlich Zulage ist daher keine, sondern nur ein steuerlicher
Ausgleich (höhere Beiträge als der angenommene Durchschnittssatz der
"Zulagen" (ca. 15%) können daher folgerichtig über die VL Anlage von der
Steuer abgesetzt werden). Ähnlich verquer könnte man auch behaupten,
der Staat bezuschusse die gesetzliche Rente, da er auf die
Rentenbeiträge keine Steuern erhebt. Falsch ist also überhaupt von
Zulage zu reden.
Ein kleiner Gewinn von den "Zulagen" bleibt unter Umständen, da im Alter
der Steuersatz geringer sein dürfte, als zu Einzahlungszeiten, da das
Gesamteinkommen geringer ist. Dies gilt zumindest für die Mittel- und
Oberschicht (noch). Für Geringverdiener (und das sind viele!) ist die
Riesterrente eh ein Betrug.
GK:So habe ich das noch gar nicht betrachtet
Ihre Anmerkung, daß diese Zulage vom Steuerzahler bezahlt wird und damit
die Unternehmen bezuschußt werden bleibt aber teilweise richtig, nur ist
das eben das Ziel der Politik gewesen. Wegen solcher und ähnliche
Umverteilung hat der Staat ja auch kein Geld mehr, die Bürger immer
weniger und das Kapital immer mehr. Wegen solcher Umverteilung errodiert
unser Sozialstaat, drehen Jugendliche durch, scheitern Familien und
wächst das Elend im Reichtum.
Ich möchte Ihnen Ihren Glauben an die unbedarften Politiker gerne
nehmen. Bei den meisten haben Sie sicher recht, die sind keine Experten
für Steuerrecht und erst recht nicht für Versicherungsmathematik,
sondern Bürgervertreter, denen die bewußt zugemutete Komplexität von
Gesetzen und deren Begründungen einfach zuviel ist. Hinzu kommt noch
eine jahrelange Propagande wegen dem sog. Demografieproblem. Einige und
hier denke ich gehörten auch Schröder und Riester hinzu bekamen Geld und
waren und sind gute Bekannte von führenden Köpfen der
Versicherungsbranche. ........
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10.3.2008 U.W. per Email schreibt
Lieber Herr Krug,
erst mal ein Kompliment, für Ihre Riester-Berechnungen! Amüsiert habe ich mich auch über Ihre ironischen bzw. satirischen Seitenhiebe, die in und zwischen Ihren Zeilen zu lesen sind. Ich kann Ihre Berechnungen gut nachvollziehen und keinen Fehler entdeckt.
Ich habe - auf der Grundlage Ihrer Vorgaben - die Berechnungen mal mit den Methoden der Finanzmathematik nachgerechnet, das Ende wird aber dadurch nicht weniger schrecklich dabei habe ich noch das "beste" Riesterangebot (Anbieter 3) zugrundegelegt
Ich habe Ihnen meine Excel-Tabellen dieser Mail angehängt.
Hier noch ein paar kleine Anmerkungen:
- ich habe die interne Zinsfußmethode angewandt: man zinst alle Ein-und Ausgaben mit einem Abzinsungsfaktor ab - die Summe aller abgezinsten Zahlungen muß beim gesuchten Zinssatz "Null" ergeben.
- ich habe für die Iteration den "Solver"-Algorhythmus von Excel angewandt: dabei gibt man irgendeinen Zinssatz (z.B. "1") ein und Solver probiert die Abzinsung solange, bis die gesamte Summe "Null" ergibt
- bei den Zahlungen habe ich die "Monatszahlungen" eingetragen und die Abzinsung monatsgenau durchgeführt. Wenn ich Sie richtig verstanden habe, zahlt man ja bzw. spart man ja monatlich und die Rente wird ja auch monatlich gezahlt.
-Bei der Geldanlage habe ich mich an den Bundesanleihen zu 4,5 % orientiert (allein der Vergleich mit dieser "schlechten" Anlage hat mir gereicht....). Nur bei den Erträgen habe ich geringfügig Abweichungen zu Ihren Werten. Ein Jahresertrag von 855,99 führt nicht automatisch zu monatlichen Erträgen in Höhe von 1/12 (71,33 ?). Unterstellt, die Bundesanleihen erzielen effektiv eine jährliche Rendite von 4,5%, so entpricht dies einem effektiven Monatszins von 0,3675 %. Daher habe ich in meiner Tabelle geringfügig weniger Monatserträge aus der Anlage in Bundesanleihen eingetragen.
Im Endergebnis komme ich mit meinen Ergebnissen zum gleichen Schluß wie Sie: Die Riesterrente erzielt eine Negativ-Rendite!!!
Anmerkung Gerhard Krug: Tabellen folgen (kommen wirklich noch wenn ich mal Zeit finde, sie draufzustellen)
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10.3.2008 A.H schreibt per Email
Lieber Herr Krug,
vielen Dank für die gute Seite! Ich glaube, Sie helfen damit vielen
Menschen, sich zu orientieren und möchte das Engagement loben, dass Sie
mit ihrer Seite beweisen. Sie schreiben zwar, dass Sie nicht vom Fach
sind, aber ich glaube, die meisten Bank- und Versicherungsangestellten
blicken deutlich weniger durch...
Auf ähnliche Ergebnisse (bei norddeutschen Anbietern) bin ich auch
gekommen.. gruselig.
beste Grüße aus Kiel
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11.3.2008 E. A. schreibt per Email
Hallo Herr Krug,
z.B. hier finden Sie das (druckbare) Gesetz:
http://www.riester-rente-vergleichen.de/Altersvermoegensgesetz.pdf
Anmerkung Gerhard Krug: Danke für den Hinweis
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11.3. 2008 Robert Scholz schreibt per Email:
Sehr geehrter Herr Krug,
ich bin auf Ihre Berechnungen durch die NachDenkSeiten gestoßen. Ich kann sie zwar nicht bis in alle Einzelheiten nachvollziehen, aber sie überzeugen mich. Und ich möchte Ihnen deshalb danken.
Ich möchte Ihnen eine Episode mitteilen, die vielleicht hilfreich ist.
Als die Riester-Rente diskutiert wurde, habe ich den Vorschlag gemacht, die PDS-Fraktion (ich war damals Funktionsträger der Partei) sollte versuchen, in das Gesetz die Möglichkeit eines selbstorganisierten Anlageverfahrens hineinschreiben zu lassen (Eigenverantwortung at her best). Ich dachte mir das so: ein Mensch errichtet ein Konto bei der Bundesschuldverwaltung und deklariert dies per rechtsverbindlicher Erklärung als "Altersvorsorgekonto", auf dessen Erträge erst mit der Verrentung zugegriffen wird. Es unterliegt bis zu einer gewissen Höhe einem besonderen Schutz (z.B. nicht Anrechenbarkeit auf Sozialhilfe, später Hartz u.ä.). Das Geld wird in Bundesanleihen - vorzugsweise in 30jährigen angelegt. Das beim Tode vorhandene Kapital kann auf gleichartige Konten der Erben übertragen werden. Seine Erträge während der Ansparphase unterliegen (wegen der Wettbewerbsgleichheit) lediglich der Versicherungssteuer. Ansonsten bleibt das Regelwerk gleich (4% des Einkommens werden als Einlage mit den Riesterbeträgen gefördert). Daneben könnte auch kleinere Erbschaften einmalig auf das Konto eingezahlt werden (ein Gedanke von Herrn Biedenkopf, der bei einem Vortrag meinte, es sei doch besser, wenn die Erbschaften für die Rente als für einen Porsche verwendet würden). Die damalige Sozialpolitikerin der PDS im BT hat aus guten Gründen (die ich teile) die Riester-Rente grundsätzlich abgelehnt und diese Anregung nicht aufgenommen.
Weil ich jedoch fand, man hätte aus Gründen der Aufklärung einen solchen Versuch starten sollen, hat mich dieses Thema noch weiter beschäftigt. Ich habe mich in der Folge mit diesem Vorschlag an das Bundesfinanzministerium gewandt. Die Antwort eines Bearbeiters war dann für mich überraschend. Es wurde mir nicht geschrieben, dass dies aus irgendwelchen rechtlichen Gründen nicht ginge, sondern: "der Gesetzgebers hat es nicht gewollt". Offenbar hat man sich mit dieser Möglichkeit befasst und sie per Gesetzgebung ausgeschlossen.
Trotz aller Skepsis gegen kapitalgedeckte Altersvorsorge (z.B. fehlender Schutz vor Inflation) kann ich dem Konzept immer noch etwas abgewinnen. Denn ich halte es für geeignet darüber aufzuklären, dass es sich bei der propagierten "Eigenverantwortung" in der Realität um "Fremdbestimmung", ja um Enteigenung handelt.
Sie sehen dies ist keine Kritik, sondern ein großes Lob für Ihre Bemühungen, denen ich viel Erfolg wünsche.
Herzlichst
Robert Scholz, Berlin
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11.3.2008 J.E. schreibt per Email
Beim ersten Prüfen: Kinderzulage gibt’s nur maximal 25 Jahre, so wie Kindergeld. Also ist Ihre Rechnung sogar noch geschönt.
Sehr gut Ihre Initiative!
Anmerkung Gerhard Krug: Stimmt. Es ist mir aufgefallen, dass bei den Angeboten nur von wenigen Anbietern nach dem Alter der Kinder gefragt wird. Dadurch wird mehr Zulage vorgerechnet als man/frau effektiv erhält.
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11.3. 2008 A. W. schreibt per Email
Hallo Herr Krug,
dass die Riesterrente nicht so toll ist das habe ich schon selbst nachgerechnet.
Erstens verdienen die Versicherungen an der ganzen Rentengeschichte
und zweitens wird die Rente ab 2040 zu 100% nachgelagert versteuert.
Weiter verliert man die gesamte Förderung, wenn ich mein Wohnsitz im Alter ins Ausland verlege. Zudem sollte man die Steuerersparnis die im man im Folgejahr vom Finanzamt erstattet bekommt wieder in die Rente miteinzahlen (wegen nachgelagerter Besteuerung). Vorteil der Riesterrente ist, das diese Hartz IV sicher ist und eine Beitragserhaltung gewährleistet. Bei einer privaten Rentenversicherung habe ich in der Ansparphase keinen steuerlichen Vorteil und keine Beitragserhaltung Im Alter muss auch nur den Ertagsanteil versteuert werden. Weiter habe ich den Vorteil des Kapitalwahlrechts.
ABER leider ist diese Art der Vorsorge nicht Hartz Sicher (Welchen Politiker ist das eingefallen!!!!!!). Wer garantiert mir, dass das Versicherungsunternehmen während der Laufzeit nicht Insolvenz anmeldet, falls so ein Fall überhaupt denkbar ist? Es wird nur geredet wie sch*****
die Riesterrente ist. Aber einen wirklichen Lösungsvorschlag habe ich noch von niemanden gehört. Können Sie mir vielleicht sagen und GARANTIEREN, welche Art der Vorsorge denn die richtige ist?
Etwas schlecht machen ist sehr einfach. Aber eine Alternative dafür zu finden ist eine Herausforderung.
Anmerkung Gerhard Krug: Die einzige wirkliche Altersabsicherung die ich kenne, ist ein eigenes Haus oder Wohnung. Dadurch hat man im Alter keine Miete zu zahlen und vor allem: man kann nicht gekündigt werden. Das habe ich bei einer Nachbarin gesehen, die mit 70 noch umziehen musste, weil das Haus verkauft wurde und die jungen Leute selbst einziehen wollten.
Wenn man nur eine kleine Rente hat, kann man das Haus auch runterwohnen, also die Renovationen zurückstellen.
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11.3. 2008 M. F. schreibt per Email
Hallo Herr Krug,
recht herzlichen Dank für Ihre gut gemachte und vor allem auch gut verständliche Website „Riester Rente lohnt nicht“. Irgendwie war mir schon immer klar, dass ein Produkt wie die „Riester-Rente“, die ihre Existenz und Qualität ausschließlich dem Werbespruch: -der Staat schenkt Ihnen was- verdankt, nichts taugt. Der Staat schenkt niemandem was. Schließlich haben die in Berlin keinen Goldesel, der Dukaten schei…
In allererster Linie hilft der Staat damit den Raffkes der Versicherungskonzerne, wie Sie eindrucksvoll beschrieben und belegt haben.
Und wer sich, so wie ich, Ihre Excel-Datei runterlädt und für sich selbst nachrechnet, muss zwangsläufig zu dem Ergebnis kommen: die Riester-Rente ist so überflüssig, wie ein Doppelbett für den Papst.
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10.3. 2008 A. K. schreibt per Email
Hallo Herr Krug,
sehr interessante Berechungen!
Frage zum besseren Verständnis:
Wenn sie von Zulagen sprechen, meinen Sie dann nur die staatlichen "Zulagen" selbst, d.h. jegliche Steuerersparnisse (aus Geltendmachung als Sonderausgaben; individuell sehr verschieden) sind hierbei nicht berücksichtigt?
Falls ja, müsste man dies ja auch irgendwie - individuell - im Gesamtbild berücksichtigen. Ohne Riestern kommt man ja leider nicht an diese Steuerersparniss!
Beste Grüße aus Oberfranken,
A. K.
P.S. ich bin kein Vertreter der Versicherungs-/Bankenindustrie. Ganz im Gegenteil. Ich bin oft sehr verärgert über das, was die Konzerne mit unserem Geld so treiben!!
Anmerkung Gerhard Krug: Ich habe die Steuergeschichte weggelassen, weil man das bei einer Verzinsung wie berechnet ja auch per Sperrkonto steuerlich fördern könnte. Es ging mir dabei zunächst nur um die Ertragsdifferenzen. Ausserdem hat jeder einen anderen Steuersatz.
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14.3.2008 F. F. schreibt per Email
Hallo Herr Kurg,
zunächst einmal finde ich es gut, dass Sie sich mit dem Thema
auseinandersetzen und Aufklärung betreiben müssen.
Zum einen denke ich, sollten die Zulagen durchaus mit einfliessen, da es
sich hier um eine einzelwirtschaftliche Betrachtung
handelt. Selbstverständlich müssen wir letztlich selbst mit unseren
Steuern dafür aufkommen und wenn alle "riestern" würden, würden alle was
bekommen und alle was zahlen. Bei einer individuellen Vorteilsrechnung
muss dies jedoch aussen vor bleiben, so wie Sie auch andere Makroeffekte
selbstverständlich nicht berücksichtigen, zumal nur ein Teil der
Bevölkerung einen Riester-Vertrag bespart, aber praktisch alle Steuern
bezahlen.
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10.3. 2008 Die einzige bisher negative Stellungnahme stammt von Metalwarrior (also Metallkrieger) auf einer Forumsseite
Ich habe wohl die "Fakten" von Herrn Krug eingehend widerlegt. Wenn Du so ein nachdenklicher Mensch bist, dann folge mal meinen Anstößen und informiere Dich...oder lass es bleiben und laufe weiter so hirnlosen Idioten wie Herrn Krug hinterher...habe keine Lust, Dir alles vorzukauen...denn normalerweise lasse ich mich bei dem Thema dafür bezahlen...
Was Blüm angeht, so hat der mit "Die Renten sind sicher" eine absolute Falschaussage getroffen, die bereits zu Blüm´s Zeiten nicht mehr stimmte...
an anderer Stelle
GeeGee hat Folgendes geschrieben:
Obwohl ich kein Freund der Riesterrente bin schließe ich mich Metalwarrior dahingehend an .... die Thesen von Herrn Krug (http://www.riesterrentenbetrug.de/index.html) sind nicht nur teilweise hanebüchen, sondern auch schlichtweg falsch.
Nur noch zu meiner Person und Profession, falls Fragen auftauchen: Versicherungskaufmann IHK, Versicherungsfachwirt
Anmerkung von Metalwarrior: Ah ein Kollege Wink
Man kann ja wirklich über Riester denken wie man will, aber das, was Herr Krug verbreitet, ist schon kriminell...
An anderer Stelle: Mögliche garantierte Rente? Was soll das sein? Den Begriff kenne ich nicht. Eigene Wortkreation ?
Anmerkung Gerhard Krug: Ja! Mögliche garantierte Rente stammt von einem bekannten Versicherer und wurde mir so angeboten. Steht also wörtlich so drin (siehe Scan Anbieter 1 bei den Dokumenten). Man sollte einfach alles lesen! Ausserdem hat sich das geklärt, siehe oben.
Generelle Anmerkung Gerhard Krug: Ich habe keine Thesen aufgestellt ! Sondern jeden aufgefordert mir die Berechnungen zu widerlegen. Und zwar nicht nur in kleinen Details, sondern man soll mir vorrechnen, dass der Versicherte irgendwie 80% oder mehr von seinem Geld und Zinseszins erhält. Bis heute (1.11..2008 also seit nun fast einem Jahr und >10'000 Besuchern ) habe ich keinen Gegenbeweis erhalten. Das martialische Auftreten und der aggressive Ton bestätigt mich in meinen Annahmen. Überhaupt sind alle, die mir nicht zustimmen sehr aggressiv. Dass beide aus der Versicherungswirtschaft kommen und in diesem Forum alles niederbügeln, die nur den geringsten Zweifel hegen, macht nachdenklich.
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28.4.2008Dieser Dialog dreht sich zwar nicht direkt um die Riesterrente (da geht es eher generell um meine Aussagen), aber dieser Dialog ist einfach nur schön:
Hi Matthias!
Grundsätzlich geht’s mir ähnlich wie Dir, wiewohl ich durchaus das Empfinden mag, Geld auf der “hohen Kante” zu haben - wäre ja toll, im Alter noch ein paar Zähne bezahlen zu können! :-)
# Matthias sagt:
Ja, das Gefühl mag ich auch “seufz”.
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